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Manavgat-Side:

Der im Stadtbezirk von Antalya befindliche Manavgat, ist ein Ort, wo Geschichte und Natur ineinandergeflochten sind und ein Tourismuszentrum, wo allerlei touristische Aktivitäten veranstaltet werden.
Anreise:

Die Verkehrverbindungen von Manavgat mit den anderen Städten sind nur mit Landweg möglich. Die Autobußfirmen ermöglichen den Verkehr zu den anderen Städten und Orten im Westen über Antalya und im Osten über Alanya. Die Autobusfirmen in den Manavgat und Side Autobusstationen, vermehren im Sommer nach Anzahl der Touristen die Verkehranzahlen der Busse. Vom Ort werden zum Manavgat Wasserfall, Side, Sorgun und anderen Ausflugsplätzen Dolmuþ- (Minibus)Verkehre eingesetzt.

Hauptbahnhof Tel: (+90-242) 753 13 67

Manavgat Wasserfall:

Der 3 Km nördlich von Manavgat befindlicher Wasserfall, trägt den gleichen Namen mit dem Ort. Der von einer wunderlichen Höhe auf einen breiten Fluss glucksend fallender Wasser, ist eine Sehenswertigkeit. Gleich nebenan des Wasserfalls können in der Natur gepicknickt und in deren Umgebung befindlichen Restaurants frische Fische gegessen werden.

Side:

 
Die von Manavgat 7 km entfernte Side ist ein historisches Ansiedelungszentrum. Von den Geschichtsforschern als v. Chr. 1405 gegründet akzeptierte Side, hatte von der Hälfte des v. Chr. VI. Jh. an, mit der Reihe die Herrschaft der Lydien, der Perser, vom Alexander des Großen, vom Antiogonos und vom Ptolemaios erkannt. Die nach v. Chr. 215 unter Kontrolle des syrischen Königtums erbaute und in ein Wissenschafts- und Kulturzentrum entwickelte Stadt, wurde v.Chr. mit der Apameia Friedenschluss der Pergamon Königtum übergeben worden, Die Stadt erklärte später mit der östlichen Pamphilya Gebiet zusammen ihre Unabhängigkeit und erreichte mit einer großen Handelsflotte Wohlstand und Reichtum.

Die nach v. Chr. 78 unter der römischen Herrschaft befindliche Side, ist später in die Hände der byzantinischen Herrschaft übergegangen. Die Side erlebte, zwischen n. Chr. V. Jh. und VI. Jh. als bischöfliches Residenzzentrum Ihre glänzende Epoche.

Das Haupttor der Stadt, welches eine wunderbare Arbeit besitzt, befindet sich zwischen zwei Turmen. Die Stadt Side besitzt zwei Hauptstraßen. Diese Straßen sind Muster der antiken Epoche angehörigen aus Säulen bestehenden Straßen. Nach dem Eingang durch das Tor anfangende und mit flachen Steinen gepflasterten Platz, ist der Anfang der Straßen. Auf beiden Seiten dieser Straßen befinden sich Säulengänge und hinter denen befinden sich die Geschäfte.

Außerhalb der Festung, gegenüber dem Stadttor befindet sich der "Nymphaeum" der der größte historische Brunnen Anatoliens war. Vor diesem Brunnen befindet sich ein breiter Teich. Nach dem Theater erreicht man mit einem breiten Weg ein denkmalerisches Gebäude. Dieser Bau ist die Agora, welches in Größe von 100x100 m erbaut wurde. Die Agora ist der Markt der Stadt, welches mit Portikum umgeben ist und auf deren drei Seiten sich Geschäfte befinden. Auf der, südlichen von Agora befindlicher, Straße befindet sich ein aus drei Sälen bestehendes und deren vier Seiten mit Säulengängen umgebenes Gymnasium. In der Hauptstraße die in Richtung Nord-Süd liegt, befindet sich ein in der römischen Epoche erbaute Bau mit Bogen.

Die Wichtigkeit für die Architekturgeschichte des Theaters der Stadt Side ist, dass es nicht wie die anderen römischen Theatern auf eine Bergseite, sondern auf einen Ort mit Bogen gegründet worden ist.

Das aus Cavea, Orchester und Szene bestehende Theater, ist den größte und denkmalerischste unter den Pamphylia Theatern und besitzt eine 20.000 Zuschauer Kapazität.

Außerhalb der Side Festung befinden sich ausgebreitete Friedhöfe von denen der wichtigste der 1,5 Km entfernte West Negropol Friedhof ist. In Side befinden sich außerdem auch Tempel und Aquädukte. Die wichtigsten der Tempeln sind: Athena, Apollon und Men Tempel. Das Wasser von Side wurde, von dem ca. 25 km entfernten und im Oymapýnar Staudammteich befindlichen Dumanlý Quelle gebracht. Dieses Wasserkanalsystem besteht aus zehn Aquädukten, von denen manche zweistöckig sind. Der Größte befindet sich in der nähe von Oymapýnar und besitzt 40 Quellen.

Heute wurde ein großes römisches Bad in ein Museum umgewandelt, welches die schönsten archäologischen Werkstückkollektionen des Gebietes bewahrt. Die im XIII. Jh. in die Hände der seldschukischen Herrschaft, im XIV. Jh. in die Hände der Hamitoðullarý und Tekelioðullarý Herrschaft und endlich im XV. Jh. in die Hände die osmanischen Herrschaft übergegangene Stadt, war zu der Zeit noch kein Ansiedlungsort.

Noch heute sind die, in den römischen und byzantinischen Epochen erbaute Bauten und deren Besonderheiten besitzende Stadtfestung welche, obwohl an vielen Plätzen zerstört ist, auf der ländlichen Seite fast ganz übrigblieben.


ALARAHAN Karawanserei:

Wenn von Manavgat nach Westen fährt, erreicht man nach 9 km Alarahan. Es wurde im 13. Jh. von den Seldschuken für die Handelsverbindung der Stadt Konya mit Alanya, die die Hauptstadt der südlichen Küste war, erbaut worden. Mit diesem Karawanserei wurde den Reisenden bewirtet und den Händlern gesicherte und wohler Aufhaltung geleistet.




Diese Informationen sind vom Republik Türkei Tourismus Ministerium.